Tage vergehen, Gefühle nicht!
Heute musste ich nach einer schlaflosen Nacht relativ früh aus dem Bett, denn um 13.30 Uhr trat die Haushaltshilfe ihre Dienste an. Davor musste ich noch aufräumen, duschen...
Als sie dann gegangen war, musste ich auch schon zum Wocheneinkauf. Was ich einkaufen sollte, wusste ich nicht, denn ich hatte auf nichts lust und so fällt es einem besonders schwer. Doch schlussendlich hatte ich das nötigste.
Wieder zu Hause war auch schon fast Zeit für den Match Lausanne-SCB. Dieser verlief überhaupt nicht nach meinem Geschmack, wir haben ihn 2:1 verloren und nun steht in der Runde 1:1. Jetzt kann man sich darüber ärgern oder es einfach dahin nehmen und hoffen, dass unsere Spieler die Leistung beim nächsten Spiel wieder abrufen können und den Sieg herbeirufen. Denn wir müssen 4 von 7 Spielen gewinnen. Momentan ist noch alles möglich, leider auch für Lausanne und dies gefällt mir gar nicht. Doch vielleicht ist dies auch ein Weckruf und unsere Spieler achten ein bisschen mehr auf die Defensive und lassen sich nicht das Spiel von Lausanne aufdrücken.
Doch irgenwie passt das Ergebnis auch zum heutigen Tag. Die Medikamente setzen mir langsam aber sicher zu. Ich bin wieder sehr nahe am Wasser gebaut und dies passt mir überhaupt nicht, denn normalerweise habe ich mich sehr gut unter Kontrolle, doch dies gelingt mir nicht, auch gefühltstechnisch nicht. Dazu kommt, dass meine Ohren probleme machen, meine Lippen geschwollen sind, meine Hände ausgetrochnet sind und zitteern und wie gesagt meine Stimmung schwankt. Alles Nebenwirkungen, die auftreten können. Super Aussichten, hoffe dass sich dies alles sehr bald legt, vorallem die Ohrenschmerzen sind ärgerlich. Aber am meisten sind die Stimmungsschwankungen und die Tränen das Problem. Ich hasse es mich nicht zu kontrollieren und verletzbar zu sein. Dies führt automtatisch dazu, dass ich mich doppelt schützen muss, damit mich niemand weinen seiht oder zum weinen bringt.
Aber da gibt es ja diesen Mister Italo. Dieser Typ bringt mich wirklich zum Verzweifeln und ER weiss es ja nicht einmal. Vielleicht denkt er, dass er mir egal ist, dass es mir gut geht.... ER kann es ja gar nicht wissen, denn ich lasse ja nichts durchblicken, aus Angst abgelehnt zuwerden. Und ER? Ja, er meldet sich nicht und dies nun schon über 2 Wochen nicht und dies verletzt mich auch. Aber mein Stolz lässt es eben auch nicht zu, dass ich mich melde, denn dies würde für mich einem Nachrennen gleich stehen und dies habe ich nicht nötig.
Lieber leide ich auf stille Art und Weise! Vielleicht ist dies erträglicher für mich, weder nochmals zurück gewiesen zu werden. Aber vielleicht bilde ich mri dies nur ein. Immer und immer wieder stelle ich mir die Frage, was ist, wenn es ihm genau so geht? Was ist, wenn erauch auf eine Nachricht von mir wartet? Was ist, wenn er auch oft an mich denkt und sich nicht medlet, weil er mich nicht nerven möchte? Aber dies ist wohl nur Wunschdenken, denn wenn ersich melden möchte, würde er es tun, hat er ja noch immer. Doch es hat ihm meist gereicht, wenn er alle 7 Wochen mal etwas von mir gelesen hat und nun scheint er zurück auf diese Muster zu gehen. Mir zu zeigen, dass er sehr gut ohne mich kann. Oder er reduziert den Kontakt, weil er momentan keine Möglichkeit hat um zu mir zu kommen, weil es ihm schwer fällt oft was von mir zu lesen, aber mich nicht sehen zu können... Aber auch dies vermutlich nur Wunschdenken.
Gefühle sind so grauenhaft, wenn man nicht weiss, wie der andeere empfindet und man es auch nicht herausfinden kann....
Momentan versuche ich ihn ein Bisschen gehen zu lassen, was mir extrem schwer fällt, doch was bleibt mir anders übrig?